Meine Woche auf der Ranch in Saskatchewan war eine interessante und intensive Erfahrung. Das Leben dort ist geprägt von harter Arbeit und klaren Routinen. Die Prärie erstreckt sich endlos und die Landschaft ist karg, aber funktional für die Rinderzucht.
Die Pferde und Rinder leben frei im Gebiet um die Ranch. Für die täglichen Ausritte mussten die Pferde also jeden Morgen mit dem Quad zusammengetrieben und zur Hauptranch gebracht werden.
Die nächsten Nachbarn sind mehrere Kilometer entfernt und auch das nächste Dorf liegt etwa 20-30 Fahrminuten über Schotterstraßen entfernt.
Strom und Wasser kommen aus dem eigenen Generator und der Wasserpumpe, welche direkt am See angeschlossen ist.
Das Leben auf der Ranch ist schlicht. Es gibt keine unnötigen Ablenkungen – alles ist auf die tägliche Arbeit mit den Tieren und der Pflege der Ranch fokussiert. Nach dem fruhstuck ging es raus in die Prärie, Lunchpausen haben wir unterwegs an schattigen Plätzen gemacht. Nach vier bis sechs Stunden pro Tag auf dem Pferd gab es oft nicht viel mehr zu tun, als sich auszuruhen. Die Abende waren ruhig und oft saßen wir einfach zusammen, um den Tag ausklingen zu lassen.
